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Mai 2009 und die Seele wird gesund " ( Hildegard von Bingen )
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![]() Therapiehund- Ausbildung Jahrgang 2009 Gloria und Dusty, Susanne mit Paul, Heidi ( eine der Richterinnen ), Gregor mit Sina, Lea und ich, Elfriede mit Kira, Josef mit Asco auf dem Arm, Berni mit Jouli, Lehrerin Doris Schönegge mit Debbie, Elisabeth mit Cira, Frauke mit Joker, Maria mit Belle
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Nach einem dreimonatigem Intensivlehrgang bestehend aus einem umfangreichen Theorie- und Praxisteil, mit nachgestellten Situationen von Therapieeinsätzen und Trainingseinsätze in verschiedenen Einrichtungen, stellten am 09. Mai 2009 zehn Hunde und ihre Führer bei einer praktischen Prüfung ihre Fähigkeiten als Therapieteams unter Beweis. Prüfungsort war das Seniorenheim St. Engelbert in Brilon. Zuerst durften die einzelnen Teams im Stuhlkreis zeigen was sie in den vergangenen Wochen gelernt hatten, z.B. wie präsentiere ich meinen Hund, die Rollstuhl-Etikette, Kommunikation mit den Patienten usw. Danach ging es hinaus in die schöne Grünanlage des Hauses wo die Unterordnung geprüft wurde. Hierbei stand nicht nur der Gehorsam des Hundes, sondern auch der vertrauensvolle Umgang des Hundeführers mit seinem Hund im Vordergrund. Anschließend mussten die Hunde und ihre Halter beweisen, dass sie auch in schwierigen Situationen die Nerven behalten, belastbar sind und über eine extrem hohe Reizschwelle verfügen. Therapiehunde zeichnen sich durch ihr menschenfreundliches und aufgeschlossenes Wesen aus, sind Aggressionsfrei und dürfen keinen übermäßiger Beschützerinstinkt haben. Alle 10 Teams haben die Prüfung mit Bravour bestanden, dies lag zum einen an der guten Vorbereitung durch Doris Schönegge, zum andern auch an der angenehmen und fröhlichen Atmosphäre die während der gesamten Ausbildung herrschte. Wir wünschen unseren zwei- und vierbeinigen Mitstreitern viel Spaß bei Ihren Therapieeinsätzen.
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Ein Besuch im Landhaus Fernblick ( Erfahrungsbericht von Therapiehündin Lea Lustig )
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Es ist Donnerstagnachmittag, wie in den vergangenen Wochen packt Frauchen unser Körbchen. Sie legt ein Handtuch, die Feuchttüchlein, eine Bürste, ein Spielzeug, einen Wassernapf, die kurze Leine und viele gute Leckerchen hinein. Jetzt weiß ich schon Bescheid, den heute gehen wir Beide wieder " zur Therapie " wie Frauchen sagt. Seit einigen Monaten übe ich regelmäßig korrektes Benehmen am Rollstuhl, am Rollator und weiß, dass Krücken keine Stöckchen zum Apportieren sind. Bei unseren Besuchen in verschiedenen Seniorenheimen, Kindergruppen und Behinderteneinrichtungen, lernen wir Hunde das nicht jeder Mensch so sorglos durch das Leben stapfen kann wie unsere zweibeinigen Teampartner. Zittrige Hände streichen durch unser Fell und reichen uns verkrampft ein Leckerchen aus der hohlen Hand. Durch mein freundliches Verhalten zeige ich ihnen das sie keine Angst vor mir haben brauchen. Es ist schön zu sehen, das unser Besuch ein Highlight in ihrem Alltag ist, manche stehen die ganze Woche nicht auf, ziehen sich nicht an, lassen sich nicht waschen, aber wenn die Hunde kommen sitzen sie frisch gewaschen und feingemacht im Stuhlkreis und freuen sich auf uns. |
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Als wir in den
Raum kamen wurden wir schon mit Kaffee und Kuchen erwartet,
Nach einem
kurzen Chill-out im Sinnesgarten sind wir dann wieder nach Hause
gefahren, |
![]() Fotos mit freundlicher Genehmigung von Elke Rehfeldt und Gerd Schäfer
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meint
Lea
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